Die PV-Anlage ist fertig gebaut, aber es folgen drei Monate Leerlauf, weil die Belieferung noch nicht steht? Ein Problem, mit dem viele Mieterstromanbieter zu kämpfen haben.
Als Pionier hat sich ALVA Energie genau diesem Problem gestellt und mit dem Konzept der “Übergangsbelieferung” eine praktikable Lösung gefunden, um die Zeit zwischen Inbetriebnahme und finaler Belieferung ohne teure Verluste zu überbrücken.
Mit der sogenannten Übergangsbelieferung hat ALVA Energie einen Ansatz entwickelt, der die Lücke zwischen Vertragsabschluss und Mieterstromstart schließt: egal ob in Neubau oder Bestand. So profitieren die Mieterinnen und Mieter von einem durchgehenden Stromtarif ohne Wartezeit und Sie als Anlagenbetreiber erzielen Erlöse ab Tag 1. Dieser Artikel zeigt, wie das Prinzip funktioniert, wie ALVA es in der Praxis umsetzt und welchen Mehrwert es für Ihre Mieterstromprojekte bringt.
Warum schon der Start über den Erfolg entscheidet
Bis eine Mieterstromanlage final abgerechnet werden kann, vergehen nach Vertragsabschluss häufig mehrere Wochen. In dieser Zeit fehlt vielen Mieterinnen und Mietern eine klare, koordinierte Stromversorgung. Ohne Übergangsversorgung fallen sie in teure Grundversorgungstarife oder verlängern ihre Bestandsverträge mit neuen Laufzeiten - für Sie als Anlagenbetreiber bedeutet das entgangene Erlöse, noch bevor das Projekt wirtschaftlich anläuft.
Gleichzeitig bringt der Wechselprozess selbst mehrere Akteure zusammen - Eigentümer beziehungsweise Anlagenbetreiber, Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Grundversorger - deren Abstimmung noch immer größtenteils Handarbeit ist. Genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich häufig, ob ein Mieterstromprojekt wirtschaftlich trägt oder ins Stocken gerät.
Mit einer Übergangsbelieferung lässt sich genau dieser kritische Punkt aktiv gestalten.
Das Prinzip der Übergangsbelieferung
Bei der Übergangsbelieferung erhalten Letztverbraucher sofort einen temporären Belieferungsvertrag zu fairen Konditionen, auch wenn die Mieterstromanlage noch nicht aktiv ist. Der springende Punkt: Der Wechsel in den finalen Mieterstromtarif findet ohne Unterbrechung und automatisiert statt, sobald die Anlage in Betrieb geht. Für Sie als Eigentümer oder Anlagenbetreiber bedeutet das: kein weiterer Koordinationsaufwand, kein Fallback in die Grundversorgung und ein Mieterstromprojekt, das schon ab Tag 1 Erlöse erzielt und einen positiven Eindruck hinterlässt.
So sieht das in der Praxis aus
Wie sich dieses Prinzip operativ umsetzen lässt, zeigt der Ansatz von ALVA Energie. ALVA verwandelt mit seiner B2C-Energiemarke Karlssonn Immobilien in dezentrale Energie-Hubs. Um die Übergangsbelieferung zu ermöglichen, arbeitet ALVA mit einem Ökosystem an spezialisierten Partnern
Rabot Energy übernimmt als Reststrompartner die Lieferantenrolle und beliefert Mieterinnen und Mieter unmittelbar nach der Anmeldung.Solarize bildet die Übergangsbelieferung sauber im Abrechnungssystem ab Bei ALVA sinken dadurch sowohl die durchschnittliche Aktivierungszeit als auch die manuelle Fehlerquote erheblich. Die Mieterinnen und Mieter profitieren von einem fairen Tarif ab Tag 1 und ALVA von einem automatisierten Übergang in den Mieterstromtarif über das virtuelle Summenzählermodell.
Der Nutzen für Ihr Mieterstromprojekt
Für Sie als Anlagenbetreiber – ob Stadtwerk, Contractor oder Immobilieneigentümer im Eigenbetrieb – bedeutet Übergangsbelieferung vor allem eines: Sie gewinnen zufriedene Kunden und erzielen Erlöse, ohne auf die finale Abstimmung mit dem Netzbetreiber zu warten. Gleichzeitig sinkt der operative Koordinationsaufwand zwischen den beteiligten Akteuren, und ein reibungsloser Start zahlt direkt auf die Akzeptanz Ihres Mieterstromprojekts bei den Mieterinnen und Mietern ein.
Fazit
Die Versorgungslücke zwischen Vertragsabschluss und Mieterstromstart lässt sich schließen, noch bevor sie zum wirtschaftlichen Risiko wird. Mit der richtigen Abrechnungsinfrastruktur im Hintergrund starten Ihre Mieterstromprojekte von Tag 1 an genauso, wie sie sollen: reibungslos und wirtschaftlich tragfähig.
Sie möchten wissen, wie sich Übergangsbelieferung in Ihre bestehenden Prozesse integrieren lässt? Sprechen Sie uns an.