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Standortfördergesetz: Gamechanger für Immobilienfonds & PV-Investitionen

Diese wegweisende Änderung öffnet die Tür für großflächige PV-Investitionen im Gebäudesektor und treibt die Energiewende voran.

Das neue Standortfördergesetz eröffnet große Investitionschancen in der Immobilien- und PV-Branche.

Immobilienfonds werden zu aktiven Akteuren der Energiewende

Bisher standen Immobilienfonds vor der Herausforderung, nicht aktiv in Photovoltaik-Anlagen zu investieren und den erzeugten Strom zu vermarkten können, ohne ihren steuerlichen Status zu gefährden. Das Standortfördergesetz (StoFöG), das in Kürze in Kraft treten soll, ändert dies fundamental. Künftig dürfen Fonds PV-Anlagen nicht nur besitzen, sondern auch aktiv betreiben und den erzeugten Strom an Mieter verkaufen oder in das Netz einspeisen – ohne dass ihr steuerlicher Status als Immobilienfonds verloren geht. Dadurch wird für Fonds die Basis für die Umsetzung von Mieterstrom- und GGV-Konzepten im gesamten Bestand geschaffen.


Steuerliche Klarheit: Einnahmen aus PV-Anlagen sind "unschädlich"

Ein zentraler Punkt der Novelle ist die Klarstellung zur sogenannten Fünf-Prozent-Grenze. Einnahmen aus der Bewirtschaftung von erneuerbaren Energien, insbesondere Photovoltaik-Anlagen, werden von dieser relevanten Grenze ausgenommen und gelten offiziell als „unschädlich“ für die Fondsqualifikation nach deutschem Investmentsteuer- und Kapitalanlagerecht. Durch die aufsichtsrechtliche Absicherung im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) werden die bisherigen steuerlichen Risiken bei der aktiven unternehmerischen Bewirtschaftung von Anlagen durch Fonds beseitigt. Der direkte Verkauf von Solarstrom vor Ort, etwa über Mieterstrommodelle, die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung oder die Lieferung im Rahmen von On-Site-PPAs wird damit ausdrücklich zulässig und fördert neue, flexible Geschäftsmodelle.

 

Impulse für Mieterstrom und PV-Investitionen

Die Beseitigung dieser rechtlichen und steuerlichen Hindernisse ermöglicht es Fonds, erstmals auch in großem Maßstab in Solardachanlagen zu investieren und innovative PV-Betreiber-Modelle zu nutzen. Diese Änderungen sind ein wichtiger Baustein im Sofortprogramm der Bundesregierung, um die Investitionsoffensive voranzutreiben und die Energiewende im Gebäudesektor entscheidend zu beschleunigen. Das Gesetz macht Immobilienfonds damit zu einem zentralen Akteur der Energiewende.

 

Fazit

Das Standortfördergesetz ist ein Meilenstein für die gesamte Immobilien- und PV-Branche. Durch die geschaffene steuerliche Klarheit und aufsichtsrechtliche Sicherheit können Immobilienfonds nun als leistungsstarke Investoren in den Mieterstrommarkt eintreten. Dies führt zu neuen, lukrativen Vermarktungswegen für Solarstrom, steigert die Attraktivität der Immobilienbestände und liefert einen massiven, zukunftsweisenden Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Solarize steht bereit, um Immobilienfonds und deren Partner mit automatisierter und effizienter Software die nahtlose Umsetzung dieser Mieterstrom-Projekte zu ermöglichen.

Interesse an einer eigenen Mieterstromlösung?

Kontakt aufnehmen:

Solarize Energy Solutions GmbH
Tel.: +49 (0)711-34 20 69 20
Web: www.solarize.de

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