Wer Mieterstromprojekte heute profitabel und zukunftssicher umsetzen will, braucht ein Fundament, das administrative Hürden minimiert und die technische Flexibilität maximiert. Ein zentraler Erfolgsfaktor, um Mieterstrom im Quartier wirtschaftlich und rechtssicher zu skalieren, ist die iMSys-Vollausstattung. Die rechtlichen Wege dorthin sind abhängig von der Wahl des Messstellenbetreibers: Während für wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) das Liegenschaftsmodell nach § 6 MsbG den Rahmen setzt, greifen für grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) die Pflichteinbaufälle nach § 29 MsbG.
Die Entscheidung für eine Vollausstattung mit intelligenten Messsystemen (iMSys) folgt einer klaren regulatorischen und operativen Logik.
Unabhängig von der Rolle - ob als gMSB oder wMSB - bereitet die Vollausstattung Liegenschaften optimal auf die Skalierbarkeit von Mieterstromprojekten vor. Statt bei jedem Mieterwechsel oder jedem neuen Teilnehmer am Mieterstrom-Modell einen Techniker für den Zählertausch zu beauftragen, bleibt die Hardware unverändert. Der Ein- und Ausstieg der Nutzer in das Mieterstrommodell erfolgt rein auf digitaler Ebene. Das reduziert den administrativen Aufwand erheblich und sorgt für effiziente Prozesse.
Je nach Betreibermodell variiert die Zuständigkeit für die Beauftragung und die Kosten des Messstellenbetriebs:
Oft scheuen Eigentümer und Contractoren die Initialkosten einer Vollausstattung. Doch der Blick auf den gesamten Lebenszyklus der Immobilie zeigt ein anderes Bild: Eine Vollausstattung vermeidet hohe Kosten für Nachsetzungen, da einzelne Zählersetzungen durch Anfahrtskosten und administrativen Aufwand (WIM-Prozess) schnell unwirtschaftlich werden. Durch die Standardisierung der Messinfrastruktur wird das Modell zudem für Portfolien jeder Größe kalkulierbar und attraktiv. Kunden reagieren positiv auf die damit verbundene Transparenz.
Ein wesentlicher Vorteil für Vermieter und Contractoren liegt in der Refinanzierung. Die Kosten für den Messstellenbetrieb sind – wenn eine entsprechende Umlegungsvereinbarung besteht – über die Betriebskosten, die Nebenkosten (Szenario 1) oder durch entsprechende Anpassungen im Mieterstromvertrag als Grundgebühr (Szenario 2) umlagefähig. Damit wird die modernisierte Infrastruktur nicht zur finanziellen Belastung, sondern zum Bestandteil eines profitablen Gesamtpakets, das gleichzeitig die ESG-Ziele Ihres Unternehmens unterstützt.
Solarize setzt genau dort an, wo die physische Infrastruktur auf digitale Prozesse trifft. Als spezialisiertes Nebenbuch automatisieren wir die Zeitreihen-basierte Abrechnung Ihrer Messdaten vollständig. Während die iMSys-Vollausstattung die technische Grundlage schafft, sorgt Solarize dafür, dass komplexe Datenströme direkt in rechtssichere Abrechnungen fließen – ohne Ihre bestehenden ERP-Systeme zu belasten.
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